Sexueller Missbrauch, Schweigegebot und Schuldumkehr
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um sexuellen Missbrauch, den Anja viele Jahre ertragen musste.
Anjas Geschichte lässt sich nur schwer in Worte fassen – und muss genau deshalb erzählt werden. Anja (Name geändert) hat über viele Jahre sexualisierte Gewalt erlebt. Ihre Familie glaubte ihr nicht, Anzeigen wurden immer wieder fallengelassen, und Täter nutzten ihre Verletzlichkeit immer weiter aus. Irgendwann begann sie, ihre eigene Wahrnehmung infrage zu stellen.
Eindrücklich beschreibt sie die Dynamik von Drohungen und Schuldgefühlen: Man ließ sie glauben, Übergriffe ertragen zu müssen, um andere zu schützen. In ihrer Not griff sie zu extremen Strategien, um ihre Grenzen sichtbar zu machen – bis hin zu Selbstverletzung und verzweifelten Gedanken über den eigenen Körper.
Das Leben nach sexualisierter Gewalt ist ein fortwährender Kampf – geprägt von Erinnerungen, Schmerz und tiefen Glaubenssätzen. Anja plädiert für mehr gesellschaftliche Sensibilität und für Räume, in denen Betroffene offen sprechen und Verständnis erfahren können.
Danke, Anja, für deinen unglaublichen Mut, dem Schweigen Worte zu verleihen: Fortsetzung folgt.
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Dieser Podcast wird freundlich unterstützt von Anke und Dirk Schumacher aus dem Bergischen Bestattungshaus. Hier bekommen Menschen Zeit, Fürsorge und kompetente Beratung in den besonderen Momenten des Abschieds.
Dieser Podcast wird produziert von Simon Kepper. Simon ist Musikproduzent, Pianist und vor allem ein Typ Mensch mit hohem Maß an Qualität in Kreativität für Individualität.