Für Fragensteller

Denkraum

… Das Betrachten meiner eigenen Würde lässt mich die Würde des anderen sehen.

Wir Menschen haben Meinungen zu Themen. Wir Menschen vertreten Standpunkte. Und wir Menschen begegnen dabei immer Menschen. Immer.

Als VillaVie möchten wir dafür werben, einander Fragen zu stellen und die Antworten, die wir hören, stehenzulassen. Wir möchten Raum geben, in dem einfach alles ausgesprochen werden darf, ohne dabei (non)verbale Verurteilung zu erleben. Und wir möchten von unserem Erfahrungswert weitergeben, überall dort, wo wir eingeladen werden oder Menschen uns dazu besuchen möchten.

Denn in jeder Situation gilt:

Du bist nicht allein.
Es gibt Hoffnung.

Gerne geben wir zu folgenden Themen Einblicke – hier in der VillaVie oder dort, wo du bist: 

„Tiefendimensionen eines Schwangerschaftsabbruchs – in Zeiten davor, mittendrin und danach.“

„Der induzierte Tod in der Schwangerschaft: Was bewegt die Frauen? Was bewegt uns Hebammen?“ 

Oder zu einem Themenwunsch deiner Wahl: 
Melde dich gerne einfach bei uns.

Unsere Antworten auf deine Fragen:

Unser Angebot reicht von Fachvorträgen bis hin zu Tages -oder Wochenendseminaren – oder wir treffen uns einfach in gemütlicher kleiner Runde mit Menschen, die Fragen haben und mehr erfahren möchten.

Zuallererst unsere jahrelange Erfahrung.
Weil uns fachliche Kompetenz sehr wichtig ist, besteht unser Team zudem aus verschiedenen Fachleuten aus dem sozialen, therapeutischen und medizinischen Bereich.

Unsere Workshops und Seminare finden vor Ort in der VillaVie statt oder dort, wo wir als VillaVie dazu eingeladen werden.

Darüber hinaus besteht immer die Möglichkeit, uns online zu buchen – melde dich gerne jederzeit mit deiner individuellen Anfrage bei uns.

Na klar, wir sprechen überall dort, wo wir eingeladen sind.
Und das sehr gern.

Unser Kaffeevollautomat ist mit am Start – voll mit gutem Kaffee für Dich.
Wenn er nicht gerade vor Ort in der VillaVie gebraucht wird …

Ich bin Hilal, 32 Jahre - Mutter.

Neben meinem Beruf als Angestellte bin ich selbstständig. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten mit Unternehmungen als Familie, damit, spannende und tiefgründige Bücher zu lesen, und ich helfe gerne dort, wo ich Not sehe und gebraucht werde.

Mein erlebter Schwangerschaftsabbruch begleitet mich noch heute. An manchen Tagen intensiver und an anderen wieder nicht. Nicht in ständiger Trauer um mein Kind zu versinken, fiel mir das erste Jahr nach dem Abbruch sehr schwer. Ich habe bis heute keine Antwort auf das „Warum“.

Oft frage ich mich, was mich zu dieser Entscheidung bewegt hat … mein soziales Umfeld? Eine unbewusste Angst? Mein Ansehen in der Gesellschaft?

Es ging dabei nicht darum, wie ich mich gesehen oder gefühlt habe, sondern darum, wie andere es tun.

Deshalb ist es mein Wunsch, dass Frauen, die ungewollt schwanger werden, intensiver beraten werden und mit dem „Danach“ schon vor dem Abbruch in Berührung kommen und sich – egal wie sie sich entscheiden – nicht allein fühlen.

Ich befürchte, dass es ein Tabu-Thema bleiben wird, sich mit einem erlebten Schwangerschaftsabbruch offen an jemanden (Ärzte, Beratungsstellen, Freunde o. Ä.) zu wenden, ohne dafür verurteilt zu werden, weil man sich schließlich gegen sein Kind entschieden hat.

Umso glücklicher macht es mich, Erlebnisse aus der VillaVie zu hören und zu wissen, dass es einen Ort gibt, an dem Frauen ihr Erlebtes oder das Bevorstehende verarbeiten können – fernab von Vorurteilen, jeder Mensch ist dort willkommen.

Seitdem ich die VillaVie kenne, ist mein persönlicher Mutmacher:
„Solange du atmest, gibt es Hoffnung!“

Es braucht mehr Feingefühl in der Funktion des „Beraters“, um sich mit Menschen in Konfliktsituationen zu unterhalten. Sich dabei nicht nur auf die Option „die Art des Schwangerschaftsabbruchs“ zu fokussieren, sondern wirklich hinzuschauen, wie und warum eine Frau in solch eine Situation kommen konnte.

Als Beratungsstelle sollte man sich im Klaren darüber sein, dass dieses eine Gespräch entscheidend dafür ist, wie das zukünftige Leben der Mutter und das von anderen Familienmitgliedern, wie z. B. Geschwistern, weitergeht.

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